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Andrea ist gelernte Großhandelskauffrau, arbeitet in einem Pressegroßhandel als Assistentin der Vertriebsleitung und macht berufsbegleitend ihren Abschluss zur Handelsfachwirtin. Im Workshop beschließt sie, Berufsschullehrerin zu werden. |
Sie bewirbt sich bei der Universität Göttingen für Wirtschaftspädagogik - in einer geheimen Aktion, ohne jemandem davon zu erzählen. "Ich wollte mir die negativen Kommentare ersparen." Zwei
Monate nach dem Workshop kündigt Andrea ihren Job und geht nach eigenen Angaben "unvoreingenommen, aber hoch motiviert" ans Studium.
Doch Tutoren und Kommilitonen sind der Meinung, sie sei nicht qualifiziert genug. Andrea hat kein Abitur (der Handeslfachwirt ermöglicht ihr den Zugang zum Studium). Im Fach Kosten- und Leistungsrechnung widerlegt sie die Vorurteile und schreibt die elftbeste Klausur von 400 Studenten. Sie arbeitet nebenbei auf Messen und besteht nach dem 4. Semester problemlos ihre Zwischenprüfung als
Berufsschullehrerin.
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