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Bis 35 arbeitet Beate als
Krankenschwester. "Aber mir war klar: Das kann nicht alles gewesen sein!" Als Fünfzehnjährige hatte sie einen Artikel über die ersten
deutschen Kapitäninnen gelesen. Die Fotos von den Frauen auf der Brücke
gehen ihr seitdem nicht mehr aus dem Kopf. |
Im Seminar entscheidet sich Beate, ihrem Traum nachzugehen und absolviert
ihr erstes Praktikum auf einem Schiff. Später geht sie an die Fachhochschule
Leer/Ostfriesland und paukt Schiffbau, Ladungstechnik, Gesundheitslehre,
Meteorologie, terrestrische und astronomische Navigation. In den
Praxissemestern fährt sie rund um die Welt: Norwegen, Schweden, Frankreich,
Spanien, Portugal, im Golf von Mexiko, Kuba und Texas. Sie fährt zunächst
Multipurpose-Schiffe, die Getreide ebenso laden können wie
Maschinenbauteile, Schwergut und Container.
Heute
fährt sie ihr Kapitänspatent zwischen Bremen, Südafrika und Singapur aus.
An Bord läuft übrigens niemand in Uniform herum - Blaumänner und Jeans sind
angesagt. Im Hafen kommt oft ein Helm dazu.
Hier ein pdf mit der Langversion von Beates Geschichte
Beate Stelzer und Uta Glaubitz in Kapstadt
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