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Lara ist 31 und arbeitet als Privatkundenberaterin bei einer Bank. In der Beratung entscheidet sie sich, Köchin zu werden. Als nächstes muss überlegt werden, bei wem sie ihre Ausbildung machen will. Lara kauft einen Gastroführer über Deutschlands Spitzenköche. Ein Restaurant in Hamburg gefällt ihr besonders und sie fährt hin, um herauszufinden, ob es das Richtige für sie sein könnte. |
Im Restaurant fällt Lara auf. Sie ist allein, nicht schick angezogen und bestellt nur ein Dessert. Als sie zahlen will, sagt der Kellner: "Sie brauchen nicht zu bezahlen, der Koch lädt sie ein. Sie können gern in die Küche gehen und ihn begrüßen."
Lara ist sprachlos. Der Koch ist nett, zeigt ihr die Küche und fragt sie, was sie beruflich macht. Sie stottert: "Ich will Köchin werden", schafft es aber nicht, nach einer Ausbildung zu fragen.
Am nächsten Tag hat sich Lara gefangen und schreibt eine Bewerbung. Sie wird zum Probekochen eingeladen. "Mein Arbeitstag dauerte zwar 12 Stunden, die gingen aber schnell vorbei", sagt sie nach einer Woche Praktikum. Nur die gelegentlichen Wutausbrüche des Chefs gefallen ihr gar nicht. Deswegen lehnt sie ab, als man ihr einen Ausbildungsplatz anbietet. Außerdem möchte sie nicht so gern französisch, lieber italienisch und glutamatfrei kochen.
Lara kocht in zwei weiteren Spitzenrestaurants zur Probe und entscheidet sich schließlich, ihre Ausbildung in der Küche eines Düsseldorfer Hotels zu absolvieren (Fazit: 4 Bewerbungen, 3 Praktika, 2 Ausbildungsplätze).

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