Von der Bankerin zur Physiotherapeutin

Von der Bankerin zur Physiotherapeutin: Judith aus Rostock

Judo, Schwimmen, Bergsteigen und Klettern – das sind Judiths Hobbys.

Wegen der guten Noten in Mathe riet die Frau vom Arbeitsamt zu Banklehre und BWL. Damit brachte es Judith zur Marketingleiterin einer Sparkasse.

Doch eines Tages nahm ihr Leben eine Wendung. Bei einer Bergwanderung in den Pyrenäen blieb sie im Schnee stecken. „Das war’s, hier kommen wir nicht mehr raus.“ Nah-Tod-Erlebnis nennt man so etwas in der Bergsteigersprache. Und es sollte Folgen für ihre Berufswahl haben.

Denn jetzt war klar: Es muss sich etwas ändern in ihrem Leben. Judith kommt zur Berufsberatung.

Im Berufsfindungsseminar entscheidet sich Judith, Physiotherapeutin zu werden, gern mit Spezialisierung auf Leistungssportler. Sie besucht den Olympiastützpunkt Leipzig und einen Sportphysiotherapeuten, der den Olympiastützpunkt Rostock betreut. Danach schaut Judith sich einige Physiotherapieschulen an und entscheidet sich für die Ausbildung zum Bachelor of Physiotherapy in Schwerin.

Judith zieht von Berlin in den Norden und übernimmt einen Hausmeisterposten, um preisgünstig zu wohnen. Nebenher jobbt sie, unter anderem für die Ostdeutsche Sparkassenakademie. Etwa ein Jahr nach ihrer Berufsberatung beginnt die Schule. In den ersten Semesterferien assistiert sie im Olympiastützpunkt.